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aktuelle Verbandszeitschrift – Flaggschiff 1/2016 erschienen

Deckblatt Flaggschiff 1/201620.05.2016: Das neue Flaggschiff 1/2016 ist erscheinen.

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Thematisch passend beschreiben wir Ihnen in diesem Heft Initiativen und Projekte, die sich ganz konkret der Verringerung von diskriminierenden Zuständen oder dem Abbau von Ungleichbehandlung widmen.

• Gerade wurde das „Berliner Netzwerk gegen Diskriminierung in Schule und Kita“ (BeNeDiSK) gegründet. Das Netzwerk steht für den nachhaltigen Abbau von und Schutz vor Diskriminierung in Schulen und Kitas und strebt die Einrichtung einer Informations- und Beschwerdestelle an.

• „Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen“ ist ein Kooperationsprojekt des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) und des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.(BSK). Angestrebt wird in mehreren Modellregionen der Aufbau von dauerhaften Strukturen zur sozialen und sozialrechtlichen Beratung. Damit soll
ein Beitrag für die Professionalisierung der unabhängigen Beratung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien geleistet werden.

• Nicole Kautz von der BAG Selbsthilfe stellt die Vorteile und Chancen einer gendersensiblen Verbandsarbeit heraus. Besonders gut gefallen hat mir das Bild mit dem geflochtenen Zopf: „Auf die Verbandsarbeit bezogen bedeutet es: Prozesse, Strukturen und Ergebnisse werden im Hinblick auf deren Wirkung auf Frauen und Männer als auch auf die gegenseitige Beziehung zueinander überprüft. Entscheidungen werden dann von allen Strängen geprägt. Ein Automatismus des „Mitdenkens“ entsteht.“

• Wie man Peer Counseling als wirksame Möglichkeit der Beratung auf Augenhöhe erleben und damit neue Formen der Selbst-Wirksamkeit entdecken und seine eigenen Perspektiven zum Positiven ändern kann, wird von Katrin Seelisch von der Fürst-Donnersmarck Stiftung vorgestellt.

• Marianne Schumacher von den Angehörigen psychisch Kranker berichtet
vom Aufruf der Angehörigenverbände, die aufsuchende Behandlung bei
psychiatrischen Erkrankungen zu stärken.

• Wie die medizinische Versorgung für Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung
und geistiger Behinderung in den neu entstehenden Behandlungszentren
(Sogenannte MZEBs nach § 119c) verbessert werden könnte,
berichtet Evelyne Hohmann vom Förderverein INKA.

• Dr. Rudolf Turber informiert über den Referentenentwurf zum Bundesgleichstellungsgesetz
sowie über ein sehr interessantes Konzept zur Sexualaufklärung
für Menschen mit Beeinträchtigungen der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung.

Außerdem finden Sie einen Bildbericht zu unserer Beteiligung an der Messe
Miteinander Leben 2016.